Eels und Spaß dabei!

Das war „Novocaine for my soul“ – Eels war im Lande. Ich weiß, kennt wieder kaum einer. Schade auch, habt ihr was verpasst🙂 . Egal, da kann ich jetzt keine Rücksicht drauf nehmen – das gilt auch für Dich, Enrico😉. Ich war mit Mirko da (danke fürs spontane Einspringen).

Das Konzert war eines der Besten, die ich erlebt habe. Und auf jeden Fall eines der abwechslungsreichsten. Dabei waren’s nur zwei auf der Bühne, jedoch mit zig Instrumenten (ich krieg sie gar nicht mehr zusammen gezählt).

Eels auf der Volksbühne Mehr Bilder? Klick!

Dabei sah es zuerst gar nicht so gut aus: Auf einer riesigen Leinwand wurde ein Film vom Mr. E (Der Mann hinter Eels) gezeigt. Es war eine Art Dokumentarfilm, in dem sich Mr. E auf die Suche nach seinem Vater Hugh Everett macht. Der Vadder war ein berühmter Physiker, der die theoretische Grundlagen für Paralleluniversen gelegt hat. Und da das mit Musik nicht allzu viel zu un hat, war es kein besonders inniges Verhältnis zwischen Vater und Sohn. Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn: E machte sich auf den Weg und besuchte ehemalige Kollegen des Vaters, seine Uni, ließ sich Experimente vorführen und hat am Schluss vielleicht auch 5% der Theorie verstanden.Viel wichtiger war jedoch, dass er anfing, seinen Vater zu verstehen. Und dann ging das Licht im Saal wieder an.

Puh, lange Herleitung. Das hatten wir nach dem 60 min-Film auch gedacht. Alle haben sich etwas ratlos angesehen, aber dann gings nach einer kurzen Pause auch so richtig los. Eels war diesmal keine Band sondern Mr. E und Chet (kannte ich vorher auch nicht). Und die haben super Musik und gute Stimmung gemacht. Zu zweit! Und mit über 10 Instrumenten! Manchmal wurde mitten im Lied hin- und her getauscht.

Es war kein übliches Konzert: Sitzplätze, kein langes Anstehen an der Bar, kein Stage-Diving. Aber tolle Stimmung, tolle Musik und die Erkenntnis, das zu großer Musik nicht immer viele Leute gehören.

In diesem Sinne,

DD

Der Daniel

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